Fachkräfte in Schule und Jugendarbeit brauchen Hilfe und Unterstützung, wenn sie mit Fällen von Mobbing und Cybermobbing in ihrer Arbeit konfrontiert werden. In sieben Sessions der  Online-Fachberatung Cybermobbing der AKJS  im Herbst 2021 bekamen sie Tipps und Informationen zu Prävention und Intervention in der täglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

 

Thema der Veranstaltungen waren vor allem Präventionsmaßnahmen, die Fachkräfte im Unterricht umsetzen können. Die Implementierung einer Konflikt- und Streitkultur wie Klassenrat oder Systemische Kurzintervention wurden als sinnvolle Präventionsmöglichkeiten diskutiert. Es wurde auf entsprechende Materialien von Klicksafe, Medienhelden und der AKJS hingewiesen sowie auf Online-Dienste wie  Juuuport, einem Peer-to-Peer Beratungsangebot, die „Cybermobbing Erste Hilfe App“ von Klicksafe und weitere Selbsthilfe-Angebote für Schülerinnen und Schüler .

 

Außerdem erhielten die Teilnehmenden Informationen über (Cyber-)Mobbing, zur Definition, zu Formen von Cybermobbing, den Rollen im einem Mobbingprozess und zu den Phasen.

 

Als Interventionsmethoden wurden der  No Blame Approach, und die Faster Methode vorgestellt. Ein Seminar zum No Blame Approach bietet die AKJS regelmäßig in Kooperation mit dem Sozialpädagogischen Fortbildungs-Institut Berlin-Brandenburg (sfbb) an. Informationen hier 

 

Zur weiteren Vernetzung wurde die Teilnehmenden nach jeder Veranstaltung angeregt, ihre Kontaktdaten auszutauschen.

 

In den Online-Veranstaltungen wurde vor allem Wert darauf gelegt, dass die Wünsche und Vorstellungen der anwesenden berücksichtigt wurden. In einer anschließenden Befragung gaben die teilnehmenden Fachkräfte an, dass sie die erhaltenden Informationen sehr gut in der Praxis umsetzen können, die Informationen waren gut und verständlich aufbereitet und so empfehlen die Teilnehmenden die Veranstaltungen weiter und würden an ähnlichen Veranstaltungen wieder teilnehmen.