Projekte

SAFER
INTERNET
DAY

ELTERN
MEDIEN
BERATUNG

NO BLAME
APPROACH

MEDIEN-
KOMPETENZ
IN DER FRÜH-
PÄDAGOGIK

ABGE-
SCHLOSSENE
PROJEKTE

SAFER INTERNET DAY

Together for a better Internet

Der Safer Internet Day ist ein weltweiter Aktionstag für mehr Sicherheit im Netz. In mehr als 100 Ländern machen an diesem Tag Aktionen und Veranstaltungen auf das Thema Internetsicherheit aufmerksam. Er findet in Deutschland seit 2008 jedes Jahr am zweiten Tag der zweiten Woche des zweiten Monats statt. Die Aktion Kinder- und Jugendschutz Brandenburg e.V. (AKJS) organisiert in Kooperation mit der  Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) und wechselnden Partnern in jedem Jahr eine Veranstaltung im Brandenburgischen Landtag. Der Landesjugendring, die Landesbeauftragte für Datenschutz und der Landesfachverband Medienbildung sowie die Verbraucherzentrale Brandenburg haben sich bereits am Aktionstag beteiligt. Der Safer Internet Day in Brandenburg steht unter der Schirmherrschaft der Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke.

In den vergangenen Jahren setzten sich Jugendliche am Safer Internet Day zum Beispiel mit den Chancen und Risiken im Umgang mit ihrem Smartphone auseinander, informierten sich über Rechtsextremismus im Netz und erprobten Möglichkeiten der Beteiligung über das Internet. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler aus ganz Brandenburg im Alter zwischen 12 und 16 Jahren haben im Landtag immer die Gelegenheit ihre eigenen netzpolitischen Vorstellungen im Dialog mit Experten und Politikern zu diskutieren.

Aktuelle Information hier https://www.sid-brandenburg.de/

Berichte mit Impressionen von vergangenen SID-Aktionstagen:

Programm 2021: Klassenchats in Zeiten von Corona

Programm 2020: Visionen für die digitale Gesellschaft

Programm 2019: Influencing – Youtube, Instagram & Co.

Programm 2018:  Für ein besseres Internet

Programm 2017: Sicher im Netz – was Kinder wollen!

Programm 2016:  Das ist unser Netz

ELTERN-MEDIEN-BERATUNG

Angebote für Eltern und Fachkräfte zum Thema Medienerziehung

Der erste Kontakt mit Medien findet in der Familie statt. Die Medienerziehung ist deshalb eine wichtige Aufgabe der Eltern.

Bereits seit 2009 setzt die Aktion Kinder- und Jugendschutz Brandenburg e. V. das Projekt Eltern-Medien-Beratung im Land Brandenburg in Form medienpädagogischer Elternveranstaltungen um und hat sich seitdem stetig weiterentwickelt. Die weitergebildeten Eltern-Medien-Berater:innen vermitteln ihr Wissen unter anderem auf Elternveranstaltungen und zuletzt auch vermehrt in Eltern-Online-Seminaren. Eltern sind heute tendenziell aktiver in der Medienerziehung, als sie es in ihrer eigenen Kindheit erlebt haben, vielen fehlen allerdings konkrete Vorbilder und Orientierung. Die gegenwärtigen digitalen Nutzungsweisen unterscheiden sich enorm von jenen der eigenen Kindheit und Jugend, sodass Eltern hier viel Unsicherheit verspüren. Ziel des Projektes ist es, Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken, ihnen mehr Sicherheit im Umgang mit digitalen Medien und Inhalten sowie praktische Impulse zu geben und den Austausch in der Familie anzuregen.

Mit dem Angebot der Eltern-Medien-Beratung in Brandenburg wollen wir Eltern unterstützen, ihre Erziehungsverantwortung aktiv und bewusst wahrzunehmen, um ihren Kindern zu ermöglichen, die Chancen der Medien zu nutzen und Risiken der Mediennutzung zu minimieren. Im Zentrum der Eltern-Medien-Beratung steht das Angebot von Elternveranstaltungen und Elternabenden in Schulen, Kindertageseinrichtungen und anderen Einrichtungen der Jugendhilfe und Familienbildung.

Hier gehts direkt zur Eltern-Medien-Beratung

Das Projekt der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) wird gefördert vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS).

Gefördert durch:

KITA DIGITAL GESTALTEN

Medienbildung zwischen Bilderbuchkino und Bienenrobotern

Eine Handreichung für Einrichtungsleitungen in Kindertagesstätten

In Zusammenarbeit von Büro Berlin des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis und AKJS – Aktion Kinder- und Jugendschutz Brandenburg e. V. ist eine Handreichung für Einrichtungsleitungen in Kindertagesstätten entstanden. Im Rahmen dieser Broschüre erhalten Leitungen von Kitas Hinweise, wie diese sich gemeinsam mit ihrem Team der Aufgabe stellen können, Angebote der Medienbildung in ihrer Einrichtung umzusetzen und die Kinder schon früh auf ein selbstbestimmtes Leben in der digitalen Gesellschaft vorzubereiten.

Die Handreichung steht zum Download zur Verfügung.

MEDIENKOMPETENZ IN DER FRÜHPÄDAGOGIK

„Medienkompetenz in der Frühpädagogik“ ist ein Pilotprojekt zur Qualifizierung pädagogischer Fachkräfte für medienpädagogische Fragestellungen – in Kooperation mit dem Büro Berlin des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis.

Mit diesem Projekt verfolgen AKJS und JFF das Ziel, einen Impuls für fachlich fundierte Angebote zur Medienerziehung als Maßnahme der Prävention und Partizipation in Kindertagesstätten in den Regionen des Landes Brandenburg zu setzen.

Dazu wurden drei thematische (Online-)Fortbildung Medienkompetenz in der Frühpädagogik entwickelt:

  1. Modul Erkunden – Medienwelten von Kindern
  2. Modul Entdecken – Einsatz digitaler Geräte in Kita und Hort
  3. Modul Entwickeln – Verankerung frühkindlicher Medienbildung und Elternarbeit

Das Projekt ist 2021 abgeschlossen. Eine Anmledung nicht mehr möglich.

Der vorliegende Projektbericht fasst den Prozess und zentrale Erkenntnisse des erfolgreichen Modellprojekts zusammen.

Für Fragen zum Projekt und dessen Umsetzung stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

Wir bedanken uns beim Ministerium für Bildung, Jugend und Sport für die Förderung.

In Kooperation mit:

Gefördert durch:

NO BLAME APPROACH

Ein Ansatz zur Intervention bei Mobbing

Der „No Blame Approach“ bietet ein praktisches Instrument für Jugendhilfe und Schule, um Mobbing in Gruppen schnell und dauerhaft zu beenden. Der Ansatz zielt primär darauf, Lösungen für das gemobbte Kind zu finden und das Leiden für den betroffenen Schüler oder  die betroffene Schülerin zu beenden unter Verzicht auf Schuldzuweisungen und Sanktionen. Zu diesem Interventionsansatz  bieten wir regelmäßig Fortbildungen an.

Inhalte:

  • Problemerkennung: Was ist Mobbing (in Abgrenzung zu „normalen“ Konflikten“)
  • Vorstellung der „Drei Schritte des No Blame Approach“
  • Training: Gespräch mit dem gemobbten Schüler / der gemobbten Schülerin
  • Training: Gesprächsführung mit der Unterstützungsgruppe, die die „Akteure“ mit einbezieht
  • Abstecken von Rahmenbedingungen zum Umgang mit Mobbing an der Schule

ABGESCHLOSSENE PROJEKTE

CYBERMOBBING FACHBERATUNG

Stärkung der Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen

Kinder und Jugendliche nutzen heutzutage vor allem digitale Medien zeitlich und räumlich nahezu unbegrenzt. Das Risiko mit gefährdenden Inhalten konfrontiert zu werden ist so weiter gestiegen.

Aus der Studie EU-Kids Online wissen wir, dass Kinder und Jugendliche umso besser gegen Risiken geschützt sind, je höher ihre Sozial- und Medienkompetenz ist. Je höher ihr Wissen zu wirksamen Abwehr- und Präventionsmechanismen ist, desto besser fühlen sie sich in der Lage, mit Online-Risiken umzugehen. Nicht unerheblich dabei ist die Rolle der Peer Group, der Eltern, der Schulen und der Jugendarbeit, aber auch der nationalen und internationalen Regulierung und Gesetzgebung.

Im Rahmen einer zunehmenden Vernetzung in der digitalen Welt kommt im Rahmen eines wirksamen Jugendmedienschutzes der Prävention und damit der Förderung von Medienkompetenz, eine immer größere Bedeutung zu. Pädagogische Projekte zur Förderung des Risikobewusstseins und der Medienkompetenz stellen deshalb einen wichtigen Schwerpunkt unserer Arbeit dar.

Wir danken dem Landespräventionsrat Brandenburg für die Förderung im Projektzeitraum: 2021


BLICKFELDER ÖFFNEN

Das Präventionsprojekt greift in der Arbeit mit jungen Menschen folgende Themen auf:

  • gewaltfreie Lebensgestaltung in Schule, Freizeit und Familie
  • Mobbing in Schule und Freizeit
  • Toleranz gegenüber Minderheiten und Schwächeren

Ziel des Projekts ist eine frühe Prävention von Gewalt und Ausgrenzung bei jungen Menschen. Wir wollen modellhaft Konzepte für die Präventionsarbeit in Schulen und Jugendeinrichtungen entwickeln. Die Erfahrungen aus dieser Projektarbeit werden in Fortbildungsveranstaltungen für pädagogische Fachkräfte in Schulen und Jugendhilfe vermittelt.

Wir danken der Aktion Mensch für die Förderung des Projekts (Projektzeitraum 2009 bis 2011)


DU KANNST ENTSCHEIDEN

DU KANNST ENTSCHEIDEN

Das Projekt “Du kannst entscheiden” setzt an bei Prävention von Vernachlässigung, Gewalt und Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen. Auslöser für dieses Projekt waren die immer häufiger öffentlich gewordenen Fälle von Kindesmisshandlung und Kindesvernachlässigung sowie die Zunahme der Gewalt in Schule und Freizeit und gegen Minderheiten. Es  war eines der wichtigsten bundesweiten Projekte zur Prävention von Vernachlässigung, Gewalt und Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen. Das Projekt bezog gesellschaftlich stark diskutierte Themen ein und setzet Zeichen, um dieser Entwicklung aktiv entgegen zu treten. Projektzeitraum (2007-2009)

Hier geht’s zu den Spots und weiteren Informationen rund um „Du kannst entscheiden“