Im Juni hat die Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ ihre Handlungsempfehlungen veröffentlicht. Dabei wurden die Erfahrungen und Forderungen von Kindern und Jugendlichen einbezogen. Die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses liegen nun in einem eigenen Bericht vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) vor.

In dem Bericht des Bundesfamilienministeriums wird deutlich, dass Kinder und Jugendliche sich nicht weniger Digitalisierung wünschen. Sie schätzen die positiven Möglichkeiten und Angebote der digitalen Welt, kennen aber auch die damit verbundenen Risiken. Vor allem wünschen sie sich eine sichere digitale Umgebung und verlässliche Unterstützung, ohne dass ihre Selbstbestimmung und Mitbestimmung eingeschränkt werden. Insbesondere sehen sie Plattformanbieter in der Verantwortung, digitale Angebote sicher und altersgerecht zu gestalten. Gleichzeitig fordern sie mehr altersgerechte Medienbildung und verständliche Informationen.
Der Beteiligungsprozess zeigte: Kinder und Jugendliche möchten nicht nur geschützt werden, sondern aktiv an der Gestaltung des digitalen Jugendschutzes beteiligt werden. Die Expertenkommission empfiehlt daher, die Kinder- und Jugendbeteiligung dauerhaft im digitalen Kinder- und Jugendschutz zu verankern.
Weitere Informationen gibt es in der Pressemitteilung vom 07.09.2026 sowie im Bericht zur Kinder- und Jugendbeteiligung.