Chats, soziale Netzwerke, Online-Games: Für Kinder und Jugendliche ist der digitale Raum kein Nebenschauplatz, sondern ein selbstverständlicher Teil ihres Alltags. Hier knüpfen sie Freundschaften, erleben erste Beziehungen und probieren aus, wer sie sein wollen. Auch Einrichtungen nutzen digitale Zugänge gerne um Kontakt zu halten, schnell Informationen zu verbreiten oder den Alltag gemeinsam zu organisieren. Gleichzeitig begegnen ihnen dort Risiken, und die sind vielfältig. Sie reichen von Grenzverletzungen bis zu gezielten Übergriffen, von Cybermobbing über Hass im Netz bis zu sexualisierter Gewalt. Oft lassen sich die Formen nicht klar voneinander trennen.
Was online passiert, geschieht nicht neben dem „echten Leben“, sondern mittendrin. Dabei sind junge Menschen je nach Alter, Geschlecht und sozialem Hintergrund unterschiedlich betroffen. Junge Menschen im Aufwachsen professionell zu begleiten heißt dementsprechend auch, den digitalen Raum immer mitzudenken und im Schutzkonzept zu verankern.
Genau hier setzt unser neuer Leitfaden an. Er unterstützt Sie dabei, den digitalen Raum gezielt in Ihr institutionelles Schutzkonzept einzubinden, egal ob Sie ein bestehendes Konzept weiterentwickeln oder ein neues erarbeiten. Der Leitfaden ist bewusst keine Anleitung für ein vollständiges Schutzkonzept. Er ist eine praxisnahe Ergänzung, die Orientierung bietet und Impulse für die Auseinandersetzung im Team und in der Einrichtung setzt.
Die Broschüre steht ab sofort online für Sie zur Verfügung.
Wir freuen uns, wenn der Leitfaden Sie in ihrer Arbeit unterstützt, und sind gespannt auf Ihre Rückmeldungen!
Voraussichtlich findet im April 2027 eine Fortbildung dazu im SFBB statt. Achten Sie auf Ankündigungne auf unserer Webseite und in unserem Newsletter.

