GONE – Gemeinsam ohne Hass im Netz

Wir fragen euch:

Was begegnet euch – in der Schule, im Jugendclub, in Beratungsgesprächen oder im eigenen Alltag? Wo seht ihr die größten Herausforderungen, wenn es um Hass, Hetze und deren Wirkung auf das Miteinander geht?

Schreibt es uns. Eure Perspektive hilft uns, passgenaue Angebote zu entwickeln:

Zum Projekt:

Digitale Gewalt ist ein gesellschaftlich relevantes und wachsendes Phänomen, das engagierte Einzelpersonen, Menschen, die sich für Gleichberechtigung und Menschenrechte einsetzen genauso wie Kommunalpolitiker:innen oder Medienschaffende, zunehmend betrifft. In Brandenburg zeigen sich gezielte Online-Angriffe – wie Bedrohungen, Beleidigungen und das Veröffentlichen privater Daten (Doxing) – als gravierende Eingriffe in das Leben und Engagement Betroffener. Durch die Verstärkung von Hasskommentaren und gezielte Angriffen in sozialen Medien, begünstigt durch Algorithmen und Bots, ziehen sich viele Betroffene aus der öffentlichen Debatte zurück. Generative KI-Tools beschleunigen diese Entwicklungen durch die einfache Erstellung von Texten, Bildern, Videos und sogar ganzen Profilen. Digitale Gewalt kann zudem Gewalt im physischen Raum auslösen oder verstärken.

Besonders besorgniserregend ist die Normalisierung von Hass im Netz bei Kindern und Jugendlichen: Viele nehmen Hasskommentare als „im Internet eben normal“ wahr und beteiligen sich daran, um sozial anerkannt zu sein. In Umfeldern, die demokratie- und menschenfeindliche Meinungen unterstützen, finden Jugendliche schnell Anschluss in digitalen Communities, die ihr Weltbild bestätigen und verstärken. 

Das Projekt unterstützt Menschen in Brandenburg, die junge Menschen im Aufwachsen begleiten und sich dafür einsetzen, den digitalen Raum als Ort der gesellschaftlichen Teilhabe für alle gleichermaßen zugänglich zu machen.

Weitere Informationen folgen.

Das Projekt wird gefördert durch:

                  Das Bild zeigt das Logo vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport vom Land Brandenburg