Projekte

KID_EE – KOMPETENT. INFORMIERT. DIGITAL.

DIGITALES AUFWACHSEN IN FAMILIEN IN BRANDENBURG

ONLINE WORKSHOPS FÜR SCHULKLASSEN

ELTERN
MEDIEN
BERATUNG

MEDIEN-PÄDAGOGISCHE ZUSATZ-QUALIFIKATION

ABGE-
SCHLOSSENE
PROJEKTE

KID_EE

Kompetent. Informiert. Digital: Gesundes Aufwachsen in Elbe-Elster

Im Landkreis Elbe-Elster entsteht mit KID_EE ein gemeinsames Vorhaben, das Kinder, Fachkräfte und ehrenamtlich Engagierte beim gesunden Aufwachsen in einer digital geprägten Lebenswelt unterstützt. Ziel ist es, vorhandene Strukturen zu stärken, Bedarfe zu erheben und wirksame Maßnahmen für eine nachhaltige Medienbildung und Gesundheitsförderung zu entwickeln.

Das Projekt gliedert sich in mehrere Phasen:

  • Aufbau von Strukturen:
    Vorhandene kommunale Netzwerke werden genutzt und weiterentwickelt. Ein Steuerungsgremium mit zentralen Akteuren begleitet das Vorhaben. Die kontinuierliche Prozessbegleitung und Qualitätssicherung erfolgt durch die Aktion Kinder- und Jugendschutz Brandenburg e.V. in Kooperation mit dem Landkreis Elbe-Elster, der Fachstelle Medienpädagogik des Kreisjugendrings sowie weiteren Partnern.

  • Analyse:
    Bedarfe und Ressourcen werden systematisch erfasst. Fachkräfte aus Jugendhilfe, Schule und Ehrenamt sind aktiv einbezogen. Die Ergebnisse fließen in Handlungsempfehlungen und in die weitere Projektplanung ein.

  • Planung:
    Auf Grundlage der Analyse werden Ziele, Schwerpunkte und konkrete Maßnahmen festgelegt. Fortbildungsformate und Curricula werden entwickelt und auf Praxistauglichkeit geprüft.

  • Verstetigung:
    Ein Konzept für die dauerhafte Verankerung des Vorhabens wird erarbeitet, damit erfolgreiche Maßnahmen auch nach Ende der Projektlaufzeit bestehen bleiben.

Laufzeit des Projekts: 2025–2028

Weitere Informationen zum Projekt

In Kooperation mit:

  • Aktion Kinder- und Jugendschutz Brandenburg e.V.

  • Landkreis Elbe-Elster

  • Kreisjugendring Elbe-Elster – Fachstelle Medienpädagogik

  • Netzwerke der Jugendkoordinator:innen und Schulsozialarbeiter:innen

im Auftrag des:

DIGITALES AUFWACHSEN IN BRANDENBURGISCHEN FAMILIEN

Digitale Elternabende

Im Rahmen des Angebots werden themenspezifische Elternabende entlang der
Entwicklungslinie durchgeführt. Jeder Abend widmet sich einem konkreten Aspekt des digitalen
Aufwachsens. Die Veranstaltungen werden interaktiv gestaltet und bieten Raum für Diskussion,
Erfahrungsaustausch und Fragen.

Zu folgenden Themen finden digitale Elternabende statt (weitere Termine folgen):

  • Gefahren beim Gaming: Was sollte ich über Roblox und Fortnite wissen? 30.09.2026, 18:00 Uhr
  • Gefahren in Messenger-Apps – WhatsApp & Co 06.10.2026, 18:00 Uhr
  • Risiken von Social Media – Snapchat & Co verstehen 14.10.2026, 18:00 Uhr
  • Mein Kind nutzt KI, was sollte ich wissen? 11.11.2026, 18:00 Uhr
  • Was macht mein Kind bei YouTube / Twitch? Was Eltern über Streaming Plattformen wissen sollten (Termin folgt)

Anmeldung hier über die Seite der Eltern-Medien-Beratung

im Auftrag des:

ELTERN-MEDIEN-BERATUNG

Angebote für Eltern und Fachkräfte zum Thema Medienerziehung

Der erste Kontakt mit Medien findet in der Familie statt. Die Medienerziehung ist deshalb eine wichtige Aufgabe der Eltern.

Bereits seit 2009 setzt die Aktion Kinder- und Jugendschutz Brandenburg e. V. das Projekt Eltern-Medien-Beratung im Land Brandenburg in Form medienpädagogischer Elternveranstaltungen um und hat sich seitdem stetig weiterentwickelt. Die weitergebildeten Eltern-Medien-Berater:innen vermitteln ihr Wissen unter anderem auf Elternveranstaltungen und zuletzt auch vermehrt in Eltern-Online-Seminaren. Eltern sind heute tendenziell aktiver in der Medienerziehung, als sie es in ihrer eigenen Kindheit erlebt haben, vielen fehlen allerdings konkrete Vorbilder und Orientierung. Die gegenwärtigen digitalen Nutzungsweisen unterscheiden sich enorm von jenen der eigenen Kindheit und Jugend, sodass Eltern hier viel Unsicherheit verspüren. Ziel des Projektes ist es, Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken, ihnen mehr Sicherheit im Umgang mit digitalen Medien und Inhalten sowie praktische Impulse zu geben und den Austausch in der Familie anzuregen.

Mit dem Angebot der Eltern-Medien-Beratung in Brandenburg wollen wir Eltern unterstützen, ihre Erziehungsverantwortung aktiv und bewusst wahrzunehmen, um ihren Kindern zu ermöglichen, die Chancen der Medien zu nutzen und Risiken der Mediennutzung zu minimieren. Im Zentrum der Eltern-Medien-Beratung steht das Angebot von Elternveranstaltungen und Elternabenden in Schulen, Kindertageseinrichtungen und anderen Einrichtungen der Jugendhilfe und Familienbildung.

Hier gehts direkt zur Eltern-Medien-Beratung

Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS).

Gefördert durch:

Die Elterninformationsveranstaltungen werden durchgeführt im Auftrag der Medienanstalt Berlin Brandenburg:

mabb Logo

EDUSKILLS+ MEDIA2

Medienerziehung in der Kita unterstützen

Die AKJS ist in diesem EU geförderten Projekt als Partnerorganisation beteiligt, um Media literacy sowie verantwortungsvolle Mediennutzung von Kinder, Fachkräften und Eltern in der Kita zu unterstützen. Ziel ist es, partnerschaftlich voneinander zu lernen und im Projekt die Probleme kindlichen Medienkonsums anzugehen, sowie Fachkräfte mit effektiven Werkzeugen und Methoden auszustatten, die ihnen helfen Eltern stärker in ihre Arbeit zu involvieren und deren Verständnis der Medienlandschaft zu vertiefen. Das Projekt soll dabei helfen einen ausgeglichenen Zugang zu Mediennutzung zu schaffen und sichere, konstruktive Teilhabemöglichkeiten zu eröffnen, die zu kindlicher Entwicklung und Wohlbefinden beitragen.

Im Rahmen des Projekts wird evaluiert welche Praxis sich für die Zielgruppe gut bewährt hat und es werden neue Methoden entwickelt und ergänzt. Alle neu entwickelten Ideen und Aktivitäten werden mit der Zielgruppe in Pilotphasen getestet.

Die entstandene Eduskills+ Media Toolbox soll Fachkräften in Kindergärten Grundwissen zu Medienerziehung vermitteln, sowie erprobte Zugänge und Aktivitäten vermitteln. Die Toolbox unterstützt die partnerschaftliche Beziehung zwischen Fachkräften und Eltern mit dem Ziel einer effektiven Mediensozialisation und Bildung der Kinder im Kindergarten.

Alle Materialien werden in vier Sprachen auf der Eduskills+ Plattform kostenlos verfügbar sein.

Laufzeit des Projekts: Oktober 2024 – Oktober 2026

In Kooperation mit:

Das Bild zeigt das Logo "EduSkills+ Media"

Gefördert durch:

Das Bild zeigt die Schrift "Kofinanziert von der Europäischen Union"

MEDIENPÄDAGOGISCHE ZUSATZQUALIFIKATION

Digitale Medien gehören zum Alltag von Kindern und Jugendlichen. Damit sind viele Chancen verbunden, aber auch Herausforderungen wie Desinformation, Cybermobbing, Kostenfallen oder problematische Inhalte. Fachkräfte in der (teil-)stationären Jugendhilfe benötigen deshalb Kompetenzen, um junge Menschen sicher und verantwortungsvoll in ihren digitalen Lebenswelten zu begleiten.

Mit unserer medienpädagogischen Zusatzqualifikation unterstützen wir Fachkräfte dabei, Kinder und Jugendliche sicher und kompetent in ihren digitalen Lebenswelten zu begleiten. Die berufsbegleitende Fortbildung wird vom Landesfachverband Medienbildung Brandenburg (lmb) e.V. in Kooperation mit dem Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB) und uns, der Aktion Kinder- und Jugendschutz Brandenburg (AKJS) e.V. durchgeführt.

Teilnehmende erwerben darin fundiertes Wissen über Mediensozialisation, Mediennutzungsgewohnheiten und aktuelle Phänomene der Digitalisierung. Durch die aktive Auseinandersetzung werden Fachkräfte befähigt, sich in die digitalen Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen hineinzuversetzen und auf dieser Basis gemeinsam mit den Heranwachsenden angemessene Regeln und Bedingungen für die tägliche Mediennutzung auszuhandeln.

Das erwartet die Teilnehmenden:

  • Grundlagen der Medienbildung
  • Digitale Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen
  • Jugendmedienschutz und Prävention
  • Eltern- und Medienarbeit
  • Kreative und handlungsorientierte Medienarbeit
  • Entwicklung eines Medienkonzepts für die eigene Einrichtung

Die Qualifizierung dauert sechs Monate und umfasst insgesamt 104 Unterrichtseinheiten. Sie besteht aus fünf Kursen sowie einem Abschlusskolloquium. Zwei der Kurse finden online statt.

➜ Weitere Informationen und den Link zur Anmeldung findet ihr hier

Bei Fragen zur medienpädagogischen Zusatzqualifikation melden Sie sich gerne unter: reimers@jugendschutz-brandenburg.de

ABGESCHLOSSENE PROJEKTE

CYBERMOBBING FACHBERATUNG

Stärkung der Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen

Kinder und Jugendliche nutzen heutzutage vor allem digitale Medien zeitlich und räumlich nahezu unbegrenzt. Das Risiko mit gefährdenden Inhalten konfrontiert zu werden ist so weiter gestiegen.

Aus der Studie EU-Kids Online wissen wir, dass Kinder und Jugendliche umso besser gegen Risiken geschützt sind, je höher ihre Sozial- und Medienkompetenz ist. Je höher ihr Wissen zu wirksamen Abwehr- und Präventionsmechanismen ist, desto besser fühlen sie sich in der Lage, mit Online-Risiken umzugehen. Nicht unerheblich dabei ist die Rolle der Peer Group, der Eltern, der Schulen und der Jugendarbeit, aber auch der nationalen und internationalen Regulierung und Gesetzgebung.

Im Rahmen einer zunehmenden Vernetzung in der digitalen Welt kommt im Rahmen eines wirksamen Jugendmedienschutzes der Prävention und damit der Förderung von Medienkompetenz, eine immer größere Bedeutung zu. Pädagogische Projekte zur Förderung des Risikobewusstseins und der Medienkompetenz stellen deshalb einen wichtigen Schwerpunkt unserer Arbeit dar.

Wir danken dem Landespräventionsrat Brandenburg für die Förderung im Projektzeitraum: 2021


SAFER INTERNET DAY

Together for a better Internet

Der Safer Internet Day ist ein weltweiter Aktionstag für mehr Sicherheit im Netz. In mehr als 100 Ländern machen an diesem Tag Aktionen und Veranstaltungen auf das Thema Internetsicherheit aufmerksam. Er findet in Deutschland seit 2008 jedes Jahr Anfang Februar statt. Die Aktion Kinder- und Jugendschutz Brandenburg e.V. (AKJS) organisiert in Kooperation mit wechselnden Partnern in jedem Jahr eine Veranstaltung.

Die von Jugendlichen erstellten Werke zum Safer Internet Day wurden auch 2025 in einer Ausstellung gezeigt, diesmal in der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam. Ein paar Eindrücke und aktuelle Informationen finden Sie auf der Projektwebsite

Die Ausstellung „Level up your Internet“ 2024 kann ebenfalls im barriererearmen Modus  hier besichtigt werden

Im Oktober 2024 ist unser neues Projekt „Wir machen uns das Netz, wie es uns gefällt – digitale Teilhabe für alle“ in den Herbst gestartet. Gefördert von der Aktion Mensch werden wir in mehreren Medien-Workshops in Jugendeinrichtungen und – gruppen in Brandenburg zu dem Thema arbeiten, wie und was sich junge Menschen im digitalen Raum wünschen und wie dieser möglichst inklusiv gestaltet werden kann.screenshot vom Ergebnis des Gesprächs mit Teilnehmenden am Workshop

Viele junge Menschen empfinden den digitalen Raum als unsicher und wünschen sich mehr Sicherheit, Privatsphäre, Grenzen und Aufklärung im Netz. Dies zeigte eine Umfrage der AKJS Anfang des Jahres unter Jugendlichen in Brandenburg. Die Studie „Jugend in Brandenburg“ von 2022/23 bestätigt diesen Eindruck: Ein Drittel der jungen Menschen in Brandenburg wurde bereits im Netz beleidigt, bedroht oder bloßgestellt. Mädchen* erleben vor allem sexuelle Belästigungen, Jungen häufig Beleidigungen, und queere sowie junge Menschen mit Behinderungen erfahren überdurchschnittlich viel Diskriminierung aufgrund ihrer Identität oder sexuellen Orientierung. Gleichzeitig wirdFlyer für den Workshop bei der queeren Jugendgruppe newpride* wenig mit ihnen über ihre Erfahrung in der digitalen Lebenswelt gesprochen. Die Herausforderungen von Fachkräften, den digitalen Raum als relevanten Bereich zu betrachten, ist teilweise auf generationale Unterschiede in den Lebenswelten zurückzuführen. Digitale Teilhabe und der Schutz der persönlichen Integrität sind Grundvoraussetzungen für die Umsetzung wichtiger Kinderrechte. Daher soll das Projekt die Vielfalt junger Menschen adressieren und ihre individuelle Persönlichkeitsentwicklung stärken.

In mehreren Workshops haben die jungen Menschen die Gelegenheit, sich mit ihren Wünschen zu beschäftigen und kreativ zu werden. Ein Augenmerk wird auf die barrierearme Erstellung der Beiträge gelegt. Die Beiträge der Jugendlichen wurden im Februar 2025 in einer barrierearmen Ausstellung in Potsdam gezeigt.

Das Bild zeigt das Logo von Aktion Mensch

BLICKFELDER ÖFFNEN

Das Präventionsprojekt greift in der Arbeit mit jungen Menschen folgende Themen auf:

  • gewaltfreie Lebensgestaltung in Schule, Freizeit und Familie
  • Mobbing in Schule und Freizeit
  • Toleranz gegenüber Minderheiten und Schwächeren

Ziel des Projekts ist eine frühe Prävention von Gewalt und Ausgrenzung bei jungen Menschen. Wir wollen modellhaft Konzepte für die Präventionsarbeit in Schulen und Jugendeinrichtungen entwickeln. Die Erfahrungen aus dieser Projektarbeit werden in Fortbildungsveranstaltungen für pädagogische Fachkräfte in Schulen und Jugendhilfe vermittelt.

Wir danken der Aktion Mensch für die Förderung des Projekts (Projektzeitraum 2009 bis 2011)


DU KANNST ENTSCHEIDEN

DU KANNST ENTSCHEIDEN

Das Projekt “Du kannst entscheiden” setzt an bei Prävention von Vernachlässigung, Gewalt und Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen. Auslöser für dieses Projekt waren die immer häufiger öffentlich gewordenen Fälle von Kindesmisshandlung und Kindesvernachlässigung sowie die Zunahme der Gewalt in Schule und Freizeit und gegen Minderheiten. Es  war eines der wichtigsten bundesweiten Projekte zur Prävention von Vernachlässigung, Gewalt und Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen. Das Projekt bezog gesellschaftlich stark diskutierte Themen ein und setzet Zeichen, um dieser Entwicklung aktiv entgegen zu treten. Projektzeitraum (2007-2009)

Hier geht’s zu den Spots und weiteren Informationen rund um „Du kannst entscheiden“

SOS DIGITAL – SOUVERÄN ONLINE SEIN

Fortbildungsreihe für pädagogische Fachkräfte in Brandenburg

Pädagogische Fachkräfte sind wichtige Ansprechpartner:innen für Kinder, Jugendliche und Eltern, wenn es um Fragen der Mediennutzung geht. Die Fortbildungsreihe bietet Informationen zu digitalen Nutzungsweisen in unterschiedlichen Altersstufen, deren Risiken und Chancen, sowie praktische Tipps für Prävention und methodische Impulse für den Transfer in die pädagogische Arbeit.

Jeder Termin findet online statt und dauert 90 Minuten.

Themenübersicht:

September

  • „Die Kleinsten digital begleiten – Chancen und Grenzen der frühen Mediennutzung“ – Fabienne Becker-Stoll / 30.09.2025 / 16:00 Uhr

Oktober

  • „Digitale Spielewelten als Sozialraum – Virtuelle Spielewelten als sozialer Erfahrungsraum“ – Daniel Heinz / 21.10.2025 / 10:00 Uhr
  •  „Kinderrechte online stärken – Schutz, Teilhabe und Förderung im Netz“ – Mandy Wettmarshausen / 29.10.2025 / 17:00 Uhr

November

  • „Posten, Scrollen, Fühlen – Chancen und Risiken für das Wohlbefinden junger Menschen“ – Leonie Schollän / 14.11.2025 / 10:00 Uhr
  • „Gefahren erkennen – Interaktionsrisiken in digitalen Räumen“ – Prof. Daniel Hajok / 21.11.2025 / 09:00 Uhr

  • „Wenn Medien den Alltag bestimmen – Exzessive Nutzung erkennen und begleiten“ – 27.11.2025 / 09:00 Uhr

Dezember

  • „Aufklärung digital – Sexualität und Medien im Alltag junger Menschen“ – Prof. Dr. Nicola Doering – 03.12.2025 / 13:00 Uhr

  • „Verstehen, begleiten, klären – Digitale Kommunikation pädagogisch einordnen“ – Dr. Iren Schulz / 05.12.2025 / 15:00 Uhr
  • „Rassismuskritische Medienarbeit“ – Rebecca Wienhold – 08.12.2025 / 10:00 Uhr
  • „Prävention online – Strategien gegen extremistische Ansprachen im Netz“ – Michael Wörner-Schappert – 16.12.2025 / 15:00 Uhr

Das Projekt wird gefördert durch:

NO BLAME APPROACH

Ein Ansatz zur Intervention bei Mobbing

Der „No Blame Approach“ bietet ein praktisches Instrument für Jugendhilfe und Schule, um Mobbing in Gruppen schnell und dauerhaft zu beenden. Der Ansatz zielt primär darauf, Lösungen für das gemobbte Kind zu finden und das Leiden für den betroffenen Schüler oder die betroffene Schülerin zu beenden unter Verzicht auf Schuldzuweisungen und Sanktionen. Zu diesem Interventionsansatz bieten wir regelmäßig Fortbildungen an.

Inhalte:

  • Problemerkennung: Was ist Mobbing (in Abgrenzung zu „normalen“ Konflikten“)
  • Vorstellung der „Drei Schritte des No Blame Approach“
  • Training: Gespräch mit dem gemobbten Schüler / der gemobbten Schülerin
  • Training: Gesprächsführung mit der Unterstützungsgruppe, die die „Akteure“ mit einbezieht
  • Abstecken von Rahmenbedingungen zum Umgang mit Mobbing an der Schule